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TASSO-Newsletter vom 16.02.2012

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"Was möchte mir mein Hund sagen?"
Ein Präventionsworkshop zum entspannten Miteinander
von Kind und Hund

am 25. und 26. Februar 2012 in Flörsheim

 

Was gibt es schöneres, als ein Kind-Hund-Team zu erleben, das harmonisch miteinander umgeht und einfach Spaß miteinander hat. Häufig wird aber vergessen, dass es doch einige Regeln zu beachten gibt, gerade was den Umgang von Kindern mit Hunden angeht. 

Der Workshop im Rahmen der Flörsheimer Messe "Der Familienhund" soll Eltern, Kindern und Hunden von Anfang an zu einem entspannten Umgang miteinander verhelfen. Die Kinder lernen innerhalb verschiedener praktischer Übungen, auf was sie im täglichen Umgang mit ihrem Familienhund achten sollen. Kinderliebe Hunde werden die Workshops begleiten. Anmeldung unter: www.hundeschulen.de

Auf der Messe erwartet Sie am Sonntag außerdem eine Podiumsdiskussion vom  BHV (Berufsverband der Hundererzieher und Verhaltensberater e.V.) und TASSO zum Thema "Der Handel mit der Ware Hund". Nach der Veranstaltung, auf der Sie auch Fragen an die Experten richten können,  erkennen Sie die Fallen und Machenschaften unseriöser Hundehändler.

 

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TASSO-Newsletter vom 13.02.2012

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Verletztes Tier gefunden: Das sollten Sie beachten

 

Immer wieder kommt es aufgrund verletzter Fundtiere, die nachts von Findern den Tierärzten zur Notfallversorgung gebracht werden, zu Diskussionen um Kosten für die Behandlung. Grundsätzlich sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung des Finders erfolgte. Tierärzte stehen dann vor der Wahl, den Finder für die Kosten heranzuziehen, der sich bei Auffinden des Halters diese Kosten dann von ihm erstatten lassen müsste, oder die Behandlung letztlich kostenlos vorzunehmen. Beides ist im Ergebnis keine gerechte Lösung.

Das Gesetz sieht vor, vor dem Gang zum Tierarzt die zuständige Behörde, also Ordnungsamt - oder nachts die Polizei - über den Fund zu informieren. Da man aber nie abschätzen kann, wie stark das Tier verletzt ist, empfiehlt es sich, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen und eine andere Person zu bitten, gleichzeitig die notwendige Fundanzeige aufzugeben. Damit hat man die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier geschlagen.

 

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TASSO-Newsletter vom 05.02.2012

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Endlich: Schweiz erkennt alternative Testmethoden für Botox an

 

Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic hat aktuell bekannt gegeben, die vom Botox-Marktführer Allergan entwickelte Zellmethode zur Testung von Botox-Produkten anstelle des herkömmlichen Tierversuchs anzuerkennen. Die Amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hatte die tierversuchsfreie Methode im Juni 2011 zugelassen, kurz darauf erfolgte die behördliche Anerkennung auch in Kanada. Nach Angaben der Firma Allergan können, sofern andere Behörden weltweit den neuen Test anerkennen, bis zu 95 Prozent der Tierversuche eingespart werden.

Neben seinem sinnvollen Einsatz in der Medizin hat das Nervengift Botulinumtoxin, kurz Botox, vor allem als Schönheitsmittel gegen Falten weltweit traurige Berühmtheit erlangt. Der Anteil für den kosmetischen Bereich liegt laut des Vereins Ärzte gegen Tierversuche bei 50 Prozent. Neben den Gefahren des hochtoxisch wirkenden Stoffes müssen jährlich mindestens 600.000 Mäuse für Botox-Produkte ihr Leben lassen, so der Verein Ärzte gegen Tierversuche. Tierversuche für Kosmetika sind zwar EU-weit verboten; das Testungsverbot wird jedoch umgangen, da das Nervengift gespritzt und nicht auf die Haut aufgetragen wird. Somit erfolgt die Zulassung als Arzneimittel.  
 
"Es ist zwar erfreulich, dass mit der Zulassung des tierversuchsfreien Tests das Ende des besonders grausamen LD50-Tests an Mäusen, bei dem ermittelt wird, bei welcher Dosis die Hälfte der Tiere stirbt, ein Stück näher rückt. Solange der Zelltest jedoch nicht verbindlich für alle Produkte aller Botox-Hersteller gilt, werden weiterhin Mäuse in qualvollen Giftigkeitstests getötet", kommentiert Dipl.-Biol. Silke Bitz, Sprecherin des Ärztevereins den Etappensieg.

Mehr über Tierversuche und Botox und was Sie dagegen tun können unter: www.botox-tierversuche.de

 

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TASSO-Newsletter vom 01.02.2012

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Internationales Tier des Jahres 2012: Die Fledermaus

 

Die Fledermaus hat kaum natürliche Feinde und dennoch ist die Hälfte der weltweit vorkommenden 993 Fledertierarten vom Aussterben bedroht. In Deutschland sind sogar alle 22 Arten stark bedroht. Die Gründe liegen laut Wissenschaftlern in der intensiven Land- und Forstwirtschaft und der Vernichtung natürlicher Lebensräume. Unter anderem um auf diese dramatische Situation aufmerksam zu machen, wurde die Fledermaus  zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Aber auch, um das ihr fälschlicherweise angehängte Image als Blutsauger ins rechte Licht zu rücken. Denn nur 3 der 993 Arten ernähren sich von geringen Mengen Blut von Säugetieren und Vögeln. Diese Arten sind hauptsächlich in Südamerika beheimatet.

Neben dem Flughund ist die Fledermaus  das einzige flugfähige Säugetier der Welt und nach den Nagetieren das artenreichste. Die Hände und Finger der Fledermaus sind extrem vergrößert. Dazwischen spannt sich die Flughaut,  die den ganzen Körper umspannt und eine Spannweite von bis zu 60 Zentimetern erreichen kann. Zum Ausruhen hängen Fledermäuse mit dem Daumen eingekrallt und kopfüber; ein Sperrmechanismus in den Füßen macht diese Art der Körperhaltung problemlos für lange Zeit möglich. Die weiblichen Tieren hängen gerne in Verbänden von bis zu 2.000 Tieren zusammen, die männlichen Vertreter halten sich für gewöhnlich einzeln in der Nähe der Weibchen auf.

Das wohl Interessanteste an der Fledermaus ist ihr enormer Ortungssinn. Über die Nase und den Mund werden Laute im für den Menschen und für die meisten Tiere unhörbaren Bereich ausgestoßen. Der Schall wird von der Fledermaus gebündelt. Trifft der Schall auf ein Hindernis, kommt er als Echo zurück. Die Fledermaus kann so orten, wo sich das Objekt befindet und wie groß es ist, ja sogar, ob es sich nähert oder entfernt. Die perfekte Grundlage für die Jagd nach Beute.

 

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